Ausfluss bei Rüden

Ausfluss bei Rüden ist wahrlich nicht selten. Rüden aller Hunderassen leiden häufig unter Ausfluss am Penis. Der Jäger bezeichnet ihn als Feuchtglied.

Bei dem Ausfluss handelt es sich um ein Sekret, schleimig, trüb, weißlich-gelb. Fachleuten bezeichnen ihn als Präputialkatarrah. Es handelt sich um eine vermehrte Sekretionshäufigkeit von Drüsen der inneren Vorhaut.

Die Flüssigkeit wird durch die Vorhautöffnung ausgeschieden. Es ist eine häufig auftretende Erkrankung des Hundepenis.

Ausfluss bei einem Rüden ist ein großes Problem bei Hundehaltung in der Wohnung

Die Erkrankung ist eine äußerst üble Sache bei Hunden, die in der Wohnung gehalten werden. Obwohl der Hund sich durch lecken selbst weitgehend sauber hält, kann er nicht vermeiden, dass durch tropfweise Ausscheidung, z.B nach plötzliche auftreten, das Sekret die Wohnung in einen hygienisch bedenklichen Zustand verwandelt.

Ekelerregend wird es, wenn diese Flüssigkeit auf Polstermöbeln zurückbleibt und unmenschliche Flecken hinterlässt.

Rein äußerlich ist die Erkrankung zu erkennen durch Rötung, gelbrötlich bis blauviolett. Für den Hund ist es anfangs lästig und verursacht im fortgeschrittenen Stadium Schmerzen, was sich in allgemeiner Unruhe und stetem Herumlaufen bis zum Winseln bemerkbar macht.

Das Tier fühlt sich sichtlich unwohl und macht durch laufendes lecken die Sache noch schlimmer. Deshalb ist das Tragen einer „Halskrause“ zu empfehlen. Der Tierarzt sollte unbedingt hinzugezogen werden, wenn beispielsweise oben beschriebene Fakten zutreffen. Man spricht dann von einer Balanoposthitis. Es kann sich um eine Entzündung handeln, hervorgerufen durch Pilz oder Bakterienbefall.

Beim Eindringen von Fremdkörpern ist ein Tierarztbesuch ratsam

Möglich ist auch das Eindringen von Fremdkörpern wie Holz oder Steinen. In jedem Fall ist das Hinzuziehen eines Tierarztes ratsam, was möglichst nicht zu lange hinausgezögert werden sollte.

Fremdkörper können relativ schnell entfernt werden. Eine oder mehrere Spülungen einer antiseptischen Spüllösung sind meistens nötig. Auch Antibiotika, in Form von Salben, sind möglich. Im äußersten Fall hilft eine Kastration sicherlich. Sollte dieses verhindert werden, z.B bei Züchtungen, kann chemisch behandelt werden, was die Zeugungstätigkeit nur vorübergehend beeinträchtigt. Eine endgültige Kastration des Hundes beeinträchtigt oft nicht unwesentlich den Charakter und das Verhalten. Auch Fellprobleme beim Hund können auftreten.

Daher ist mit dieser Thematik nicht zu spaßen. Suchen Sie einen Tierarzt auf und lassen Ihren Hund behandeln.

Und damit Sie möglichst lange Freude an Ihrem Hund haben, sollten Sie immer wissen, wo er sich gerade befindet. Mit dem modernen Tracker GPS für Hunde haben Sie immer auf Knopfdruck den Überblick, wo Ihr Hund gerade rumstreunt.