Fellpflege beim Hund

Die Fellpflege beim Hund ist für manchen Hundebesitzer ein völlig unbekanntes Terrain. „Leben wie ein Hund“ hieß es früher, findet aber hierzulande heute nur noch sehr wenig Anwendung. Widmen wir uns nachfolgend der Fellpflege beim Hund.

Hunde sollte man keinesfalls zu oft baden oder abduschen. Wenn es unbedingt nötig ist, dann verwenden Sie möglichst mildes Shampoo. Vor allem kommt es zu Problemen bei Verwendung warmen Wassers. Dadurch trocknet die Haut beim Hund aus. Es entstehen Schuppen und Juckreiz. Stumpfes Fell ist die Folge; mitunter entwickelt sich eine (oft) chronische Entzündung. Weniger baden ist eindeutig besser.

Ein Sonderfall waren früher die Gegebenheiten bei Jagdhunden, die zur Baujagd eingesetzt wurden. Die Baujagd bei Jagdhunden ist heute aber weitgehend verboten, so dass die dadurch fällige Reinigung entfällt.

Pflegetipps beim Fellwechsel des Hundes

Beim Fellwechsel von Hunden im Frühjahr und Herbst ist regelmäßiges Bürsten Pflicht.

Vor allem bei langhaarigen Hunden ist wichtig, dass das alte Haar mit einer engmaschigen Bürste oder einem Kamm entfernt wird. Die Durchblutung wird gefördert und der Prozess des Abstoßens der toten Haare wird positiv beeinflusst. Ansonsten kann es auch schnell zu Verfilzungen im Hundefell führen. Bei Bedarf muss man das Fell trimmen.

Ernährung ist wichtig für das Fell eines Tieres

Legen Sie großen Wert auf die richtige Ernährung des Hundes mit ausreichenden Inhaltsstoffen jeglicher Art. Die richtige Dosierung von Vitaminen, wie z.B. Kupfer, Zink, Phosphor, Kalzium, Eisen, Magnesium und Mangan (keine Garantie auf Vollständigkeit) wirkt Wunder beim Fell.

Die Auswirkungen der Zusammenstellung des Futters sind von Hund zu Hund (auch Rasse) verschieden. Oft sind Nahrungsmittelergänzungen erforderlich. Hier kann beim Tierarzt Rat geholt werden. Vermeiden sollten Sie unbedingt Übergewicht bei Ihrem Hund. Auch das führt zu schlechtem Fellzustand.

Ist die Unterbringung des Hundes in der Wohnung oder im Zwinger besser?

Die Überzahl von Hunden dürfte heute in der Wohnung leben. Der Hundehalter geht davon aus, dem Tier damit einen Gefallen zu tun. Tut er aber nicht. Der gemischten Unterbringung sollte Vorzug gegeben werden: Grundsätzlich nachts im Zwinger, tagsüber mal so oder so, wie es gerade auskommt. Eine ausreichende Bewegung tagsüber sollte selbstverständlich sein. Und damit der Hund bei der Bewegung nicht ausbüchst, bietet sich auch der Einsatz eines GPS Trackers für Hunde an.

Durch die Zwingerhaltung entwickelt sich das Fell entsprechend der Temperaturen mit viel Unterwolle. Wer dem Hund etwas Gutes tun will, kann ihm ohne Bedenken eine Hüttenheizung gönnen. Diese sollte jedoch bei einer isolierten Hütte nur bei niedrigen Extremtemperaturen oder zur Trocknung von nassem Fell im Winter eingeschaltet werden.

Ein Großteil unserer Hunde lebt Tag und Nacht in der Wohnung. In Mietwohnungen ist das ja auch gar nicht anders möglich. Eigentlich und grundsätzlich entspricht aber diese Unterbringung nicht dem Naturell der Hunde mit ihrem natürlichen Tages- und Nachtablauf. Die Fellentwicklung im negativen Sinn ist dementsprechend. Sind keine anderen örtlichen Möglichkeiten gegeben, so muss die Unterbringung in der Wohnung akzeptiert werden. Um dem Fell etwas Gutes zu tun, können dann Nahrungsergänzungen hilfreich sein.

Tipps zur Pflege des Hundefells

Das Fell Ihres Hundes soll gut aussehen? Dann sollten Sie bei der Pflege achtsam sein. Die Nutzung der besten Materialien und Zutaten zur Fellpflege sind beim Aussehen des Hundes oft Gold wert. Die Ergebnisse einer vernünftigen Fellpflege können sich sehen lassen.

Außerdem trägt ein gepflegtes Fell auch maßgeblich zur Gesundheit Ihres Hundes bei. Welche Artikel am häufigsten von anderen Hunde-Besitzern im Internet gekauft werden, um den Liebling auf vier Beinen ordentlich zu machen, sehen Sie in der nachstehenden Aufstellung. Es gibt eine ganze Reihe weiterer Produkte von Pflegeprodukten für Hunde, doch würde das den Platz auf dieser Seite sprengen.